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Über das Vertumnus-Forschungsprojekt

Zum 1. September 2010 ist das Verbundforschungsprojekt “Vertumnus – Früherkennen, Messen, Bewerten und Gestalten von Wandel im Wertschöpfungsnetz” gestartet, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) Bereich Produktion und Fertigungstechnologien (PFT) betreut wird. Hier finden Sie eine Übersicht zu:

Konsortialtreffen zur „Projekthalbzeit“ bei Marquardt

Am 27. April 2012 findet das Vertumnus Konsortium bei der Firma Marquardt zusammen. An dem Termin wird das Konsortium Bilanz über die erste Hälfte des Forschungsprojekts ziehen und die bisherigen Ergebnisse präsentieren und diskutieren. Zudem wird die Agenda für die zweite Halbzeit abgesteckt und verfeinert.

Nach dem Treffen werden wir an dieser Stelle über die bisherigen Ergebnisse und die weitere Agenda berichten. Bei Interesse an den Ergebnissen schreiben Sie gerne dem Vertumnus-Koordinator, Herrn Meyer-Schwickerath (bmeyerschwickerath@ipri-institute.com).

Arbeitspapier “Changeability in Value Networks” publiziert

Im Rahmen des Projekts Vertumnus haben Philipp Kross vom Institut für industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart – Forschungspartner und Ben Meyer-Schwickerath vom IPRI – International Performance Research Institute gGmbH ein Arbeitspapier (Englisch) verfasst mit dem Titel Changeability in Value Networks – Identification of Critical Objects.

Zukünftig finden Sie alle Publikationen, die im Rahmen des Projekts entstehen, auch unter Veröffentlichungen.

WAFIOS AG

Logo

Die WAFIOS AG gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Draht- und  Rohrverarbeitung, mit gewichtigen Aktivitäten in der Kaltmassivumformung. Gegründet 1893 lag der Schwerpunkt auf Maschinen im Geflechtbereich. Anfang des 20. Jahrhunderts kamen erste Federwindemaschinen hinzu. Heute umfasst das Produktprogramm der WAFIOS AG mehr als 200 Maschinentypen für die Verarbeitung von Draht und Rohr. Das Anwendungsspektrum reicht von Flecht-, Drahtstift-, Ketten-, Richt-, Drahtbiege- und Federmaschinen bis hin zu Anlagen für das Rohrbiegen. Weltweit werden diese Maschinen von Kunden z.B. aus dem Automobilsektor, der Medizintechnik, der Bauindustrie, der Landtechnik, dem Bergbau, der Elektrotechnik oder bspw. im Ladenbau, eingesetzt. Über Tochtergesellschaften und Handelsvertreter ist die WAFIOS AG mittlerweile auf jedem Kontinent der Erde präsent.

Arbeitsschwerpunkte im Vertumnus-Projekt

Dem komplexen Maschinenaufbau und der Breite des Programms geschuldet, kommt der Produktentwicklung eine herausragende Bedeutung zu. Ziel ist die Bündelung und Erfassung aller Informationen über den gesamten Produkt-lebenszyklus hinweg, sowie die kontinuierliche, zeitnahe Anpassung an sich ändernde Bedingungen, die durch unterschiedlichste Umgebungseinflüsse hervorgerufen werden. Insbesondere bei kundenspezifischen Lösungen ist der verlustfreie Informationsaustausch / -fluss sowie dessen Berücksichtigung in der Wertschöpfungskette unverzichtbar.

Mit Unterstützung einer wandlungsfähigen IT-Plattform, durch angepasste Organisations- und Ablaufstrukturen sowie einer unternehmensweiten Methodik zur Wandlungserkennung soll das Unternehmen befähigt werden, die Ergebnisse der Früherkennung unmittelbar in die Produktentwicklung einzubringen und durch einen verlustarmen Informationsaustausch mit der Produktion in Werte zu überführen.

Ein wichtiger Baustein für die strategische Früherkennung ist die Sensibilisierung der Mitarbeiter aus Vertrieb und Technik mit Hilfe von spezieller Methodik zur Identifikation der Wandlungstreiber. Beispiele für Wandlungstreiber sind neue oder bislang unbekannte Kundenprodukte, neue Werkstoffe, neue Fertigungsverfahren oder Montagetechniken, veränderte Qualitätsforderungen, neue Umweltauflagen oder politische Vorgaben, veränderte Maschinenanwendungsbereiche, unterschiedliche Betreibermodelle etc…

Das Wissen der Mitarbeiter soll im Bereich der Früherkennung, durch ein geeignetes Wissensmanagement für die Unternehmensorganisation verfügbar gehalten werden.

Kontakt:

WAFIOS AG
Klaus Amann
Silberburgstr. 5
D-72764 Reutlingen
Telefon: +49 7121 – 146422
E-Mail: klaus.amann@wafios.de
Web: www.wafios.de

IPEK – Institut für Produktentwicklung – Forschungspartner

Das IPEK-Institut für Produkentwicklung ist eine Forschungseinrichtung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und versteht sich als ein Zentrum der wissenschaftlichen Produktentwicklung und der Innovation mit dem Schwerpunkt auf Antriebssystemen und Mobilität.

Der Anspruch ist die Erforschung und Weiterentwicklung von Methoden und Prozessen der Produktentwicklung sowie deren Evaluierung an realen Systemen und deren exzellente Vermittlung in der Lehre und Weiterbildung. Das IPEK hat den Anspruch, eines der weltweit führenden Universitätsinstitute zu sein.

Das hoch motivierte und leistungsorientierte Team hat das Ziel, einen Beitrag zur wissenschaftlichen Erkenntnis und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu leisten. Dies gelingt durch die Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Absolventen, durch die Forschungstätigkeit sowie durch den kontinuierlichen Wissenstransfer in die Industrie.

Arbeitsschwerpunkte im Vertumnus-Projekt

Die Faktoren, die ein Unternehmen zwingen, sich zu verändern, also „Wandlungstreiber“ sind nicht generalisierbar. Es gibt keine etablierten Verfahren, um solche Faktoren im Unternehmen systematisch zu erfassen. Gleiches gilt für Wandlungsbefähiger, also Faktoren, die einem Unternehmen erst die Möglichkeit eröffnen, auf Wandel zu reagieren.

Für die im Projekt beteiligten Unternehmen gilt es die jeweils relevanten Wandlungstreiber, Wandlungsbefähiger und Indikatoren für eintretenden Wandel zu identifizieren. Diese sind Unternehmensindividuell. Aus dem Vorgehen wird eine Methode entwickelt, mit deren Hilfe zukünftig für weitere Unternehmen Wandlungstreiber, -befähiger und –indikatoren systematisch abgeleitet werden können.

Kontakt:

Leif Marxen
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
IPEK – Institut für Produktentwicklung
Kaiserstraße 10
Gebäude 10.23
76131 Karlsruhe
Telefon:  +49 721 608-43953
Fax:        +49 721 608-46051
E-Mail:    marxen@ipek.uni-karlsruhe.de
Web:       www.ipek.kit.edu

BARiT –Kunstharz-BELAGSTECHNIK GmbH – Anwendungspartner

Die BARiT Kunstharz-Belagstechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das Bodenbeläge auf Basis von Kunstharz herstellt. Die Böden werden vornehmlich für die pharmazeutische Industrie, Großküchen sowie Krankenhäuser gefertigt, die jeweils höchste Ansprüche an Hygiene stellen und großen Wert auf fugenlose, porenfreie und leicht zu reinigende Böden legen.

Auf Grund der höchsten Ansprüche an die Produkte sowie die sich ändernden Einsatzfelder und -bedingungen ist die Früherkennung von Trends und damit von Wandlungstreibern essentiell. BARiT ist in ein Netz aus Lieferanten und Kunden eingebunden zu denen im Forschungsprojekt Kontakte hergestellt und damit netzwerkspezifische Informationen bereitstellt werden können.

Arbeitsschwerpunkte im Vertumnus-Projekt

Der Wandlungsdruck erfordert eine ständige Anpassung von Produkten und Ausrichtung des Unternehmens. Gleichzeitig müssen diese Anpassungen immer schneller und in immer kürzeren Zyklen vorgenommen werden. Daher ist es für die Firma BARiT wichtig, sich wandlungsfähig aufzustellen. Wie wichtig diese Fähigkeit für BARiT ist, zeigt sich aktuell bei dem Thema „Green Building“. Im Rahmen des Projektes Vertumnus will BARiT systematisch Wandlungsfähigkeit aufbauen, um zukünftigen Anforderungen entsprechend begegnen zu können.

Kontakt

BARiT –Kunstharz-BELAGSTECHNIK GmbH
Dr. Gabriele Bartel-Lingg
Eckenerstraße 5
D-73730 Esslingen am Neckar
Telefon: +49 711 93 92 91 – 0
Fax: +49 711 93 92 91 – 9
E-Mail: info@barit.de
Web: www.barit.de

Institut für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften (IDS) der Universität Stuttgart – Forschungspartner

Das im November 2009 an der Universität Stuttgart neu eingerichtete Institut für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften (IDS) wird von Prof. Meike Tilebein geleitet.

Den Kern der Forschung am IDS bildet die Frage nach dem Umgang mit Vielfalt, d. h. nach den Ausprägungen, Wirkungen, Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten von Diversität in sozialen und technischen Systemen. Aufgrund der interdisziplinären inhaltlichen Ausrichtung ist das Institut auch methodisch interdisziplinär an der Schnittstelle von Ingenieur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften angesiedelt. Das breite Spektrum der Diversity Studies umfasst Fragen der Innovationsfähigkeit heterogen zusammengesetzter Teams genauso wie Fragen der Koordination bei der Gestaltung unternehmensübergreifender Prozesse, wie sie z. B. bei der Früherkennung in Wertschöpfungsnetzen relevant sind. Die Arbeiten zum Wandel von Unternehmen und Netzwerken am IDS bauen auf die langjährigen Forschungserfahrungen von Prof. Tilebein in den Bereichen Strategisches Management, Innovationsmanagement und Wandlungsfähigkeit sowie ihre Arbeiten im SFB 467 auf.

Arbeitsschwerpunkte im Vertumnus-Projekt

Der Schwerpunkt des IDS liegt auf der methodischen Erschließung der anwendungsorientierten Identifikation von Wechselwirkungen zwischen Wandlungstreibern im turbulenten Umfeld von Unternehmensnetzwerken. Dieser beinhaltet zum einen die Analyse der Einflussfaktoren auf Unternehmensnetzwerke in verschiedenen Beobachtungsbereichen, die Identifikation von zukunftsrobusten Entwicklungsrichtungen sowie das Ableiten von unternehmensspezifischen Wandlungstreibern. Zum Anderen aber auch das Erforschen von Möglichkeiten zur Modellierung der Wechselwirkungen zwischen Wandlungstreiber mit Hilfe von System Dynamics sowie die Integration in bereits bestehende Methoden der Strategischen Frühaufklärung für Unternehmen.

Kontakt

Institut für Diversity Studies in den Ingenieurwissenschaften
Universität Stuttgart
Hans-Christian Haag
Pfaffenwaldring 9
D-70569 Stuttgart
Telefon: 0711 / 685 – 60702
Fax: 0711 / 685 – 60704
E-Mail: hans-christian.haag@ids.uni-stuttgart.de
Web: www.ids.uni-stuttgart.de

Institut für industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) der Universität Stuttgart – Forschungspartner

Das Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF) an der Universität Stuttgart richtet Forschung und Lehre nachhaltig auf die Produktion der Zukunft aus. Die Leitlinien des IFF ergeben sich aus den technologischen Anforderungen zukünftiger Produktgenerationen. Am Institut ist die Umsetzung neuer Technologien und Methoden durch die Kooperation mit anderen Fachgebieten besonders effizient.

Das IFF ist mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA und weiteren Partnern in einem strategischen Netzwerk unter der Leitung von Prof. Westkämper verbunden. Dieses Kooperationsmodell erlaubt die abteilungs- und geschäftsbereichsübergreifende Arbeit zwischen Instituten und weiteren universitären und außeruniversitären Partnern in Deutschland und Europa. Neue IKT-Technologien unterstützen die regional vernetzten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.

Langjährige Erfahrungen im SFB 467 und TFB 059, in denen die Wandlungsfähigkeit in der variantenreichen Serienfertigung einzelner Unternehmen detailliert erforscht wurde, unterstreichen die Kompetenz auf diesem Gebiet.

Arbeitsschwerpunkte im Vertumnus-Projekt

Zu den wesentlichen Teilzielen des Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb IFF der Universität Stuttgart gehören die methodische Beschreibung und systematisierte Erfassung von Wandlungsobjekten innerhalb von Wertschöpfungsnetzwerken. Mögliche Wandlungsobjekte sind dabei die eingesetzten Produktionsressourcen, aber auch die Organisation und Planung der Produktion oder die IT-Strukturen. Darauf aufbauend und in Kombination mit den Ergebnissen zu den Wandlungstreibern, wird die Gestaltung von möglichen Wandlungsbefähigern systematisiert. Die Unternehmen sollen durch die Ergebnisse befähigt werden, sich frühzeitig auf Änderungen in ihrem Umfeld einzustellen und gemeinsam mit den Partnern im Netzwerk agieren. Ziel ist es dabei von einem reaktiven Verhalten zu einem proaktiven Handeln zu gelangen. Die Schwerpunkte der Arbeiten liegen in Arbeitspaket 3. Dem IFF obliegt innerhalb des Projektes darüber hinaus die Aufgabe die Entwicklung eines Software-Prototypen grundlegend zu koordinieren und die Gesamtarchitektur in Absprache mit den Projektpartnern zu gestalten.

Kontakt

Institut für Industrielle Fertigung und Fabrikbetrieb (IFF)
Universität Stuttgart
Philipp Kroß
Allmandring 35
70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970 1979
Fax: +49 711 970 1220
E-Mail: philipp.kross@iff.uni-stuttgart.de
Web: www.iff.uni-stuttgart.de

Pumacy Technologies AG – Forschungs- und Implementierungspartner

Die Pumacy Technologies AG ist ein führender Lösungsanbieter für Wissens-, Innovations- und Prozessmanagement. Das Unternehmen wurde Anfang 2000 als Spin-Off des Produktionstechnischen Zentrums (PTZ), einer gemeinschaftlichen Einrichtung des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) und des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (Fraunhofer-IPK) gegründet. Das Unternehmen zählt internationale Hersteller aus der Luftfahrt-, Automobil und Pharmaindustrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau zu seinen Kunden.

Für die drei Geschäftsfelder Wissens-, Innovations- und Prozessmanagement bietet die Pumacy Technologies AG eine ganzheitliche Begleitung, von den ersten strategischen Visionen über die systematische Analyse und Entwicklung eines Fachkonzepts bis hin zur Implementierung der kundenspezifischen Gesamtlösung.

Interdisziplinarität ist die besondere Stärke des Unternehmens. In den Projektteams kommen neben Ingenieuren und Informatikern auch Betriebswirtschaftler, Pädagogen, Psychologen, Kommunikationswissenschaftler und Soziologen zum Einsatz.

Pumacy ist zertifizierter Partner von ENOVIA MatrixOne (führender Anbieter von integrativen Lösungen für das Product Lifecycle Management) und ExpandIT Solutions (Standardsoftware zur Integration administrativer Systeme mit Web-Applikationen und mobilen Computern).

Arbeitsschwerpunkte im Vertumnus-Projekt

Eine erfolgreiche Entwicklung eines Software-Prototyps zur Früherkennung, Messung und Bewertung von Wandlungstreibern sowie die Adaption von Wandlungsbefähigern bedingt noch nicht eine Akzeptanz in der Anwendung sowie eine Verbreitung außerhalb des Projektkonsortiums nach Abschluss des Projektvorhabens.

Die Netzwerkpartner benötigen eine intensive, auf ihre Bedürfnisse zugeschnitte Schulung im Umgang mit dem Software-Prototypen und den zugrunde liegenden Methoden. Potenzielle Netzwerkpartner außerhalb des Projektkonsortiums müssen gezielt für die Vorteile und Möglichkeiten sensibilisiert werden, die sich innerhalb des Projektvorhabens entwickeln können. Eine derartige Sensibilisierung des Marktes verlangt eine hohe Kompetenz und Bereitschaft zu intensiver Kommunikation.

Die von der Pumacy Technologies AG verfolgte Zielstellung liegt in der Entwicklung eines Netzwerktrainings, eines Planspiels und einer webbasierten Wissensmanagement-Plattform auf Basis des KMmaster®, einer Eigenentwicklung der Pumacy Technologies AG, zur Schulung und Koordination der Netzwerkpartner in bestehenden Wertschöpfungsnetzen sowie der gezielten Ansprache potenzieller Netzwerkpartner und Wertschöpfungsnetze.

Kontakt

Pumacy Technologies AG
Holger Rhinow
Bartningallee 27
10557 Berlin
Telefon: 49 30 2216128-42
Fax: 49 30 2216128-9
E-Mail: info@pumacy.de
Web: www.pumacy.de

International Performance Research Institute (IPRI) gGmbH – Forschungspartner und Projektkoordinator

In loser Folge werden sich die Partner des Vertumnus-Projektes hier vorstellen. Den Anfang macht das International Performance Research Institute (IPRI) gGmbH als Forschungspartner und Koordinator des Projektes.

Das International Performance Research Institute (IPRI) ist eine gemeinnützige Forschungsgesellschaft auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre. Das Institut wurde Ende 2002 von Professor Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth gegründet.

Arbeitsschwerpunkte im Vertumnus-Projekt

Im Rahmen des Verbundprojektes Vertumnus wird das IPRI schwerpunktmäßig die Problemstellung der Früherkennung von Wandel und der Bewertung von Wandel im Wertschöpfungsnetz bearbeiten.

Die vom IPRI verfolgte Zielstellung im Rahmen des Verbundprojektes Vertumnus liegt insbesondere in der Entwicklung eines Früherkennungssystems für Wandel durch entsprechende Abbildung von Wandlungsindikatoren. Dieses System wird prototypisch umgesetzt. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung einer Bewertungssystematik für Wandlungsfähigkeit, welche die ökonomische Bewertung von Wandlungsfähigkeit ermöglicht. Diese Systematik wird ebenfalls prototypisch umgesetzt.

Contact
International Performance Research Institute gGmbH
Ben Meyer-Schwickerath
Königstraße 5
D-70173 Stuttgart
Telefon: 0711 / 6203268-88773
Fax: 0711 / 6203268-889
E-Mail: bmeyerschwickerath@ipri-insitute.com
Web: www.ipri-institute.com

Forschungsprojekt zur Früherkennung, Messung, Bewertung und Gestaltung von Wandlungstreibern in Netzwerken gestartet

Pressemitteilung der Pumacy Technologies AG

Die Pumacy Technologies AG ist Partner in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt „Vertumnus“ zur Entwicklung und prototypischen Implementierung eines Früherkennungssystems zur Identifikation, Messung und Bewertung von Wandlungstreibern im Wertschöpfungsnetz.

Berlin, 07.10.2010 – Gemeinsam mit elf Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Industrie hat die Pumacy Technologies AG das Forschungsprojekt „Vertumnus“ (www.vertumnus-projekt.de) gestartet. Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung und prototypische Implementierung eines Früherkennungssystems zur Identifikation, Messung und Bewertung von Wandlungstreibern in Wertschöpfungsnetzen.

Dr. Tobias Müller-Prothmann, Bereichsleiter Innovationsmanagement der Pumacy Technologies AG, ist überzeugt: „Das Projekt kann einen enormen Beitrag im unternehmerischen Umgang mit Wandel leisten, wenn es uns gelingt, Ansatzpunkte für die proaktive Reaktion auf Wandlungstreiber sowohl für die Gesamtstruktur von Wertschöpfungsnetzwerken als auch für die individuell Beteiligten aufzuzeigen. Dazu stellt die Verknüpfung von Wandlungstreibern mit Wandlungsbefähigern, also von prognostizierter Veränderung mit ganz konkreten, praxisnahen Lösungen eine Hauptaufgabe des Projektes dar.“

Analysen von Wandlungsfähigkeit beziehen sich bisher nur auf Einzelunternehmen. Eine Übertragung der Konzepte auf Wertschöpfungsnetzwerke, bei der mehrere Parteien in einem Netzwerk wertschöpfend zusammen agieren, existiert noch nicht. Bewertungsverfahren zur (ökonomischen) Bewertung der Wandlungsfähigkeit sind derzeit aufwändig, häufig wenig praxistauglich und ungeeignet für komplexe Netzwerke. Früherkennungssysteme existieren hauptsächlich in größeren und nur in seltenen Fällen in kleinen und mittleren Unternehmen

Das Projektvorhaben ist in mehrere Schritte aufgeteilt. Zunächst werden Wandlungstreiber auf Unternehmens- und Wertschöpfungsnetzebene identifiziert, bewertet und durch ein Kennzahlensystem messbar gemacht. Darauf aufbauend erfolgt die Identifikation und Verknüpfung von technischen, organisatorischen und prozessualen Wandlungsbefähigern, die einzeln und im Wertschöpfungsnetz zur Verfügung stehen, um eine proaktive Reaktion auf Wandlungstreiber zu ermöglichen. Einen dritten Schwerpunkt bildet die Bewertung der Investitionen in Wandlungsfähigkeit zur Bestimmung eines „idealen Grads“ an Wandlungsfähigkeit.

Die von der Pumacy Technologies AG verfolgte Zielstellung liegt in der Entwicklung eines Netzwerktrainings und eines Planspiels. Darüber hinaus wird mit Hilfe einer speziellen Adaption der webbasierten Wissensmanagement-Plattform KMmaster®, einer Eigenentwicklung der Unternehmensgruppe Pumacy,  die Schulung und Koordination der Netzwerkpartner in bestehenden Wertschöpfungsnetzen sowie die gezielten Ansprache potenzieller Netzwerkpartner und Wertschöpfungsnetze durchgeführt.

Die Anwendbarkeit des Früherkennungssystems wird durch das Transferkonzept sichergestellt und bei den beteiligten Industriepartnern implementiert. Dazu gehören: BARiT Kunstharz-Belagstechnik GmbH, Brand KG, fischerwerke GmbH & Co. KG, Marquardt GmbH, Schübel GmbH primeparts, Tech 3d Control GmbH & Co. KG., WAFIOS AG. Aus wissenschaftlicher Sicht wird das Vorhaben durch Institute der Universität Stuttgart, das Institut für Produktentwicklung am Karlsruher Institut für Technologie und das International Performance Research Institute gGmbH als Koordinator begleitet. Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Pumacy Technologies AG

Pumacy Technologies AG (http://www.pumacy.de) ist ein führender Wissensmanagement-Lösungsanbieter. Auf Basis eines interdisziplinären Ansatzes wird ein umfassendes Projekt- und Produktportfolio für die Anwendungsbereiche Wissens-, Prozess- und Innovationsmanagement angeboten. Zusätzlich steht mit der Software KMmaster® (http://www.kmmaster.de) eine Plattform für individuelle Wissensmanagement-Lösungen zur Verfügung.

Pumacy zählt internationale Hersteller aus der Luftfahrt- und Automobilindustrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau zu seinen Kunden und kann auf Referenzen aus bedeutenden transnationalen Projekten verweisen.